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Grundversicherungsmodelle in der Schweiz, Funktionsweise, Vor und Nachteile und wie du mit Telmed sparst

miavita team
14.01.2026

Alle in der Schweiz lebenden und arbeitenden Personen müssen eine Grundversicherung (LAMal/KVG) haben. Die gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen sind bei allen Versicherern gleich, doch jeder Anbieter stellt verschiedene Grundmodelle bereit, die den ersten Anlaufpunkt für die Versorgung ändern und so deine Prämie beeinflussen können. Das Wissen um die fünf Hauptmodelle hilft dir, Zugang, Kontinuität und Kosten für deine Situation auszubalancieren.

Wichtige Fakten

  • Die Grundversicherung ist obligatorisch und durch LAMal/KVG reguliert, die gesetzlichen Leistungen (Krankheit, Unfall wo zutreffend, Mutterschaft) sind für alle Versicherer und Modelle identisch.
  • Die Prämien variieren nach Kanton/PLZ, Altersgruppe (Kind, junger Erwachsener, Erwachsener) und der von dir gewählten Franchise, also dem Selbstbehalt.
  • Typische Franchisen für Erwachsene: CHF 300, CHF 500, CHF 1'000, CHF 1'500, CHF 2'000, CHF 2'500. Kinder haben tiefere Optionen, zum Beispiel CHF 0 bis 600 je nach Versicherer.
  • Du zahlst zuerst die Franchise und danach üblicherweise eine Selbstbeteiligung von 10 % an den verbleibenden Kosten bis zu einer jährlichen Obergrenze, gesetzliche Obergrenzen: Erwachsene max. CHF 700, Kinder max. CHF 350.
  • Hinweis, die gesetzliche Selbstbeteiligung von 10 % und die CHF 700/350 Obergrenzen sind gesetzlich festgelegt; einige Versicherer bewerben Produkte mit vertraglichen Formulierungen oder Darstellungen, die unterschiedlich wirken können — diese Abweichungen sind produktabhängig und ändern nicht die gesetzliche Pflicht. Prüfe die Produktdetails beim Versicherer.
  • Wechselregeln: In der Regel kannst du dein Grundmodell oder deinen Versicherer einmal jährlich wechseln, eine übliche Kündigungsfrist für einen Wechsel mit Wirksamkeit per 1. Januar ist die Kündigung bis Ende November. Ausnahmen und andere Fristen sind möglich, bestätige immer die genauen Fristen und Sonderregelungen mit deinem Versicherer.

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Die fünf Grundversicherungsmodelle — Überblick

Alle fünf Modelle bieten dieselben gesetzlichen Leistungen.

Sie unterscheiden sich darin, wer dein erster Anlaufpunkt ist, und in den typischen Prämienermässigungen.

Deine Wahl beeinflusst Bequemlichkeit, Kontinuität der Versorgung und monatliche Kosten.

Die Hauptmodelle sind: Standard, Hausarzt, HMO, Multimed (Multi Access) und Telmed.

Standard modell (freie Arztwahl)

Was es ist: Du kannst jeden anerkannten Arzt oder Spezialisten direkt konsultieren, ohne vorgängige Triage oder Überweisung.

Vorteile:  

  • Maximale Freiheit bei der Wahl von Ärzten und Spezialisten in der ganzen Schweiz.
  • Nützlich, wenn du direkten Zugang zu Spezialisten brauchst oder komplexe Behandlungswege hast, die sofortige Abklärungen erfordern.

Nachteile:  

  • Oft die teuerste Grundoption, mit geringer oder keiner Prämienreduktion im Vergleich zu eingeschränkten Modellen.

Am besten geeignet für:  Personen, die uneingeschränkten Zugang zu Spezialisten wünschen, häufig innerhalb der Schweiz unterwegs sind oder komplexe, multispezialistische Behandlungsbedürfnisse haben.

Hausarzt modell

Was es ist: Du meldest einen Hausarzt als deinen üblichen ersten Ansprechpartner an. Der Hausarzt koordiniert Überweisungen an Spezialisten oder Spitäler. Viele Pläne erlauben weiterhin direkten Zugang zu bestimmten Spezialisten, zum Beispiel Gynäkologen oder Augenärzten, sowie Notfallbehandlungen.

Vorteile:  

  • Kontinuität der Versorgung mit einem Hausarzt, der deine Vorgeschichte kennt.
  • Typische Prämienreduktionen, häufig rund 10 % in vielen Angeboten; die Beträge variieren je nach Versicherer und Kanton.

Nachteile:  

  • Für die meisten Spezialistenkonsultationen ist eine Überweisung erforderlich, ausgenommen definierte Ausnahmen und Notfälle.

Am besten geeignet für:  Familien und Leute, die Wert auf eine dauerhafte Beziehung zu einem Hausarzt legen und moderate Prämieneinsparungen wünschen.

HMO Modell

Was es ist: Du meldest dich bei einem HMO‑Netzwerk oder einer Gruppenpraxis an, die als erster Ansprechpartner fungiert und die Versorgung koordiniert. HMOs arbeiten häufig mit integrierten Teams und internen Spezialisten.

Vorteile:  

  • Oft grössere Prämienrabatte als beim Hausarztmodell, abhängig vom Versicherer und der Region.
  • Teamorientierte Versorgung und Koordination können Doppeluntersuchungen und unnötige Überweisungen reduzieren.

Nachteile:  

  • Du musst das HMO‑Netzwerk als ersten Ansprechpartner nutzen, weniger Flexibilität ausserhalb des Netzwerks, Spezialisten ohne Überweisung sind eingeschränkt.
  • Die Verfügbarkeit hängt vom Kanton und den lokalen Anbieterstrukturen ab.

Am besten geeignet für:  Personen, die tiefere Prämien und koordinierte, netzwerkbasierte Versorgung priorisieren.

Multimed / Multi-Access-Modell

Was es ist: Ein Hybridmodell, bei dem dein erster Anlaufpunkt eine designierte Multimed‑Praxis, ein Telemedizinzentrum oder eine Partner‑App sein kann. Es kombiniert digitale Triage mit einem partnerbasierten Präsenznetz.

Vorteile:  

  • Oft unter den stärker rabattierten Prämien für die Grunddeckung, Beträge variieren je nach Versicherer. Kombiniert Telemedizin‑Komfort mit Partnerpraxen für Präsenzbehandlungen.

Nachteile:  

  • Üblicherweise musst du zuerst den Partner oder definierten Zugangsweg nutzen, weniger direkte Freiheit als beim Standardmodell.

Am besten geeignet für:  Personen, die erhebliche Prämienersparnisse und eine Mischung aus digitaler und lokaler Präsenzversorgung wünschen.

Hinweis:  Spezifische Produkteigenschaften wie niedrigere vertragliche Selbstbehalt‑Obergrenzen oder reduzierte maximale Kostenbeteiligungen sind produktabhängig — prüfe die Bedingungen des Versicherers.

Telmed / Telemedizin-Modell

Was es ist: Bei nicht dringenden Problemen ist dein erster Kontakt ein Telemedizin‑Dienst per Telefon, Video oder Symptom‑Checker‑App.

Nach einer Ferntriage erhältst du medizinische Beratung, einen empfohlenen Zeitrahmen für die Versorgung und, falls nötig, eine Überweisung an einen Hausarzt, Spezialisten oder die Notaufnahme.

Viele Telmed‑Pläne erlauben weiterhin direkten Zugang zu bestimmten Spezialisten, zum Beispiel Gynäkologen oder Augenärzten, und Notfallbesuche sind stets erlaubt.

Zahnärzte sind normalerweise nicht Teil der standardmässigen Grunddeckung, ausser bei Zahnunfällen oder spezifischen Kiefer‑ und Kaubehandlungen — routinemässige zahnärztliche Leistungen benötigen üblicherweise eine Zusatzversicherung.

Hinweis: Die genaue Liste der Spezialisten mit Direktzugang kann je nach Versicherer und Produkt variieren, bestätige dies beim Versicherer.

Vorteile:  

  • Typische Prämienreduktionen, häufig in Angeboten um rund 10 %; Rabatte variieren je nach Versicherer, Kanton und Franchise.
  • 24/7 Zugang zu medizinischer Beratung, schnelle Triage und weniger unnötige Präsenzbesuche. Praktische digitale Tools für Symptomanalyse, Video‑Konsultationen und Terminbuchungen.

Nachteile:  

  • Der erste Kontakt erfolgt aus der Ferne; einige Personen bevorzugen sofortigen persönlichen Kontakt mit dem Hausarzt.
  • Bei komplexen chronischen Erkrankungen solltest du prüfen, ob das Modell lokale Hausarzt‑Zusammenarbeit und Kontinuität der Versorgung unterstützt.

Am besten geeignet für:  Personen, die mit digitaler Versorgung vertraut sind, selten komplexe Bedürfnisse haben und Einsparungen sowie schnelle Triage wünschen.

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Vergleiche Offerten für deine PLZ und gewünschte Franchise, um das beste Modell für dich zu finden. Nutze ein seriöses Vergleichstool oder einen unabhängigen digitalen Makler, zum Beispiel Miavita — ein unabhängiger digitaler Versicherungsmakler, um Nebeneinander Simulationen durchzuführen und den administrativen Wechsel zu erledigen. Überprüfe die genauen Dienstleistungen, Gebühren und Datenpraktiken jedes Maklers, bevor du fortfährst.

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Wie Telmed Geld spart

Praktische Wege, wie Telmed Modelle Kosten reduzieren: Prämienrabatte: Versicherer bieten häufig eine tiefere Monatsprämie, weil die Ferntriage unnötige Präsenzkonsultationen reduziert, die beworbenen Prozentangaben sind Schätzungen und variieren je nach Versicherer und Kanton.

Weniger Präsenzbesuche: Die Triage filtert selbstlimitierende Probleme, etwa Erkältungen, und vermeidet Arztbesuche, die Kosten verursachen würden.

Gezielte Überweisungen: Telemedizin leitet Patienten an die richtige Versorgungsebene, wodurch Doppeluntersuchungen und unangemessene Spezialistenkonsultationen reduziert werden.

Kostenbewusste Verschreibungen: Telemedizin Protokolle bevorzugen oft wirkungsvolle Generika und standardisierte Behandlungswege.

Administrative Einsparungen: Digitale Terminbuchung, elektronische Behandlungsdokumentation und digitale Abrechnung verringern Administrationsaufwand und Verschwendung.

Beispiel: Telmed Modelle werben häufig mit einem doppelten Vorteil, einer niedrigeren Monatsprämie plus weniger vermeidbaren Besuchen.

Die genauen Einsparungen hängen von Kanton, Versicherer, Franchise und deinem persönlichen Nutzungsverhalten ab.

Das richtige Modell wählen

Frag dich: Wie oft besuche ich pro Jahr Ärztinnen und Ärzte? Wenn du häufige Nutzung erwartest, überlege Hausarzt, HMO oder Multimed für koordinierte Versorgung, bei seltener Nutzung könnten Telmed oder das Standardmodell mit höherer Franchise passen.

Brauche ich direkten Zugang zu Spezialisten? Falls ja, ist das Standardmodell vorzuziehen; Telmed, Hausarzt und HMO verlangen in der Regel für die meisten Spezialisten Überweisungen, Ausnahmen sind möglich.

Möchte ich einen persönlichen Hausarzt, der meine Vorgeschichte kennt? Wähle Hausarzt oder einen lokalen HMO Praktiker.

Bist du mit Telemedizin einverstanden? Telmed oder Multimed kombinieren Bequemlichkeit und Einsparungen.

Wo wohnst du? Manche Modelle und Netzwerke sind kantonal oder regional begrenzt.

Hast du chronische Erkrankungen, die persönliche Nachsorge brauchen? Vergewissere dich, dass das Modell lokale Hausarzt Zusammenarbeit und angemessene Kontinuität unterstützt.

Weitere praktische Tipps zur Prämienreduktion

Erhöhe deine Franchise, eine höhere Franchise reduziert die Monatsprämien, wähle ein Niveau, das du in einem schlechten Jahr tragen könntest. Schliesse die Unfalldeckung aus der Grundversicherung aus, wenn dein Arbeitgeber dich bereits für Berufs und Nichtberufsunfälle versichert, das gilt wenn du mindestens 8 Stunden pro Woche arbeitest; das kann die Prämie senken, oft zitierte Einsparungen um circa 7 %, hängt jedoch von Versicherer und Kanton ab, prüfe die genaue Prozentangabe beim Versicherer.

Prüfe kantonale Prämienverbilligungen, wenn das Haushaltseinkommen unter bestimmten Schwellen liegt. Zahle die Jahresprämie im Voraus, einige Versicherer gewähren einen kleinen Rabatt. Ziehe HMO oder Multimed in Betracht, wenn du mit höheren medizinischen Ausgaben rechnest, einige alternative Modelle enthalten vertragliche Regelungen, die bestimmte Maximalbeträge der Selbstbeteiligung reduzieren, produktabhängig — prüfe die Details.

Vergleiche Anbieter: Dasselbe Modell und dieselbe Franchise können bei verschiedenen Versicherern und in verschiedenen Kantonen unterschiedlich viel kosten, nutze ein unabhängiges Vergleichstool für reale Offerten.

Wie und wann wechseln

Wechsel des Versicherers: Eine verbreitete Kündigungsfrist für die Grundversicherung ist Ende November für einen Wechsel mit Wirksamkeit per 1. Januar. Ausnahmen und abweichende Fristen können für Modellwechsel oder Sonderfälle gelten, bestätige stets die genauen Fristen beim Versicherer, manche Policen oder spezielle Fälle erlauben einen Wechsel während des Jahres.

Wechsel des Modells beim gleichen Versicherer: Das geht oft schneller und kann andere Kündigungsfristen haben, frage deinen Versicherer nach den genauen Regeln und Wirksamkeitsdaten.

Praktische Schritte:

  1. Hol Offerten für dieselbe Franchise über verschiedene Modelle ein, um vergleichbare Werte zu haben.
  2. Bestätige die Registrierungsprozesse für Hausarzt, Telmed oder HMO Netzwerke.
  3. Reiche die Kündigung schriftlich oder über den vom Versicherer akzeptierten Kanal vor Fristende ein.
  4. Melde dich beim neuen Modell, bei der neuen Praxis oder dem Netzwerk rechtzeitig an, um Versicherungslücken zu vermeiden.

miavita — digitale Hilfe (Makler)

miavita ist ein unabhängiger digitaler Versicherungsmakler, kein Versicherer. Es bietet Online Tools, um Grundversicherungsmodelle und Anbieter zu vergleichen und kann die administrativen Schritte beim Wechsel vereinfachen.

Aussagen, dass miavita spezifische Technologien wie \"KI gestützte Insights\" nutzt, sollten auf miavitas offizieller Website oder in der Produktdokumentation verifiziert werden, bevor sie als Fakt präsentiert werden; Makler verwenden oft Algorithmen oder digitale Werkzeuge, aber die Produktfunktionen unterscheiden sich.

Digitale Makler Tools, inkl. miavita und anderer Vergleichsplattformen, können Nebeneinander Simulationen und die Einreichung von Dokumenten beschleunigen. Prüfe immer die Dienstleistungen, den Umgang mit Daten und allfällige Gebühren oder Provisionen des Maklers, bevor du dich verpflichtest.

Entscheidungs-Checkliste

  1. Schätze deine jährliche Arzt und Spezialistennutzung und ob du direkten Spezialistenzugang brauchst.
  2. Prüfe die Verfügbarkeit von HMO, Multimed und Telmed in deinem Kanton.
  3. Führe Prämien Simulationen für Standard, Hausarzt, HMO, Multimed und Telmed mit derselben Franchise durch.
  4. Ziehe eine Erhöhung der Franchise in Betracht, wenn du selten Versorgung in Anspruch nimmst.
  5. Falls Telmed attraktiv erscheint, kläre, wie Überweisungen, Verschreibungen und die Zusammenarbeit mit lokalen Hausärzten beim jeweiligen Versicherer funktionieren.
  6. Wenn du den Versicherer wechseln willst: Beachte die übliche Kündigungsfrist, oft Ende November, und melde dich rechtzeitig an.

Fazit

Alle Grundversicherungsmodelle in der Schweiz bieten dieselben gesetzlichen LAMal/KVG Leistungen. Die praktischen Unterschiede betreffen den Zugangsweg und den Preis.

Das Standardmodell bietet vollständige Freiheit, jedoch meist keinen Rabatt. Hausarzt und HMO Modelle bieten Kontinuität und Netzwerkvorteile mit soliden Rabatten. Multimed bietet hybriden digitalen und Präsenzzugang und wettbewerbsfähige Preise.

Telmed bietet digital first Versorgung, schnelle Triage und konstante Prämienersparnisse für Personen, die mit Fernkonsultationen zurechtkommen. Kombiniere deine Modellwahl mit einer sinnvollen Franchise und weiteren Massnahmen, wie Unfall Ausschluss wenn zutreffend, Jahreszahlung oder kantonale Verbilligungen, um sowohl Kosten als auch Leistung zu optimieren.

Fallstudie

Ein anonymisiertes Beispiel: Eine 34-jährige Zürcherin, die selten einen Hausarzt aufsuchte, verglich ein Standardmodell Angebot mit einem Telmed Angebot bei gleicher Franchise.

Das Telmed Angebot zeigte eine spürbare Prämienreduktion, häufig um circa 10 %, und die Bewohnerin entschied sich für Telmed, da sie mit Videokonsultationen vertraut war und schnellere Triage wünschte.

Sie behielt eine moderate Franchise und klärte vor dem Wechsel, wie Überweisungen und die lokale Hausarzt Zusammenarbeit funktionierten.

Ergebnisse variieren je nach Kanton, Versicherer und individuellem Nutzungsverhalten; dieses Beispiel illustriert den Entscheidungsprozess, nicht ein garantiertes Ergebnis. Nutze dies als Prozessbeispiel, nicht als Garantie, hol personalisierte Offerten ein.

Vergleichstabelle

Versicherungsmodell Vorteile Nachteile
Standard modell
  • Volle Freiheit, jeden Arzt oder Spezialisten zu wählen
  • unmittelbarer Zugang zu Spezialisten.
  • Üblicherweise wenig oder kein Prämienrabatt
  • oft die höchsten monatlichen Kosten in vielen Kantonen.
Telmed modell
  • Digitaler First Access, schnelle Triage
  • typische Prämienrabatte (häufig um 10 % in vielen Angeboten, variiert je nach Versicherer)
  • weniger unnötige Präsenzbesuche.
  • Erstkontakt ist remote
  • für manche unpersönlich, erfordert gute lokale Hausarzt Integration bei chronischer Betreuung.
HMO modell
  • Oft grössere Prämienrabatte
  • koordinierte teambasierte Versorgung
  • und effiziente Nutzung von Ressourcen.
  • Du musst das Netzwerk als ersten Ansprechpartner nutzen
  • begrenzte Wahl ausserhalb des Netzwerks ohne Überweisung
  • Verfügbarkeit variiert je nach Region.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Alle Modelle bieten dieselben gesetzlichen LAMal/KVG Leistungen, Unterschiede liegen im Zugang und Preis.
  • Standard bietet Freiheit, meist aber keinen Rabatt, Telmed, HMO und Multimed bieten typischerweise sinnvolle Prämienreduktionen, Beträge variieren je nach Versicherer und Kanton.
  • Telmed spart durch Ferntriage, gezielte Überweisungen, kostenbewusste Verschreibungen und geringeren administrativen Aufwand.
  • Wähle ein Modell nach deiner Nutzungsfrequenz, dem Bedarf an Spezialistenzugang, deiner Telemedizin Komfortzone und der lokalen Verfügbarkeit.
  • Kombiniere die Modellwahl mit einer passenden Franchise und prüfe kantonale Verbilligungen, um die Gesamtkosten zu optimieren.

Quellen

  1. Bundesamt für Gesundheit (BAG) — Krankenversicherung (KVG/LAMal): https://www.bag.admin.ch/.
  2. Schweizer Regierungsportal — Informationen zur Krankenversicherung:: https://www.ch.ch/en/health-insurance/.
  3. Comparis — Krankenversicherungsvergleich (Schweiz): https://www.comparis.ch/.
  4. Medgate — Telemedizinische Dienste in der Schweiz: https://www.medgate.ch/.
  5. Swissinfo — Überblick zur Krankenversicherung in der Schweiz: https://www.swissinfo.ch/.

Kurz erklärt (FAQ)

Was sind die wichtigsten Grundversicherungsmodelle in der Schweiz?
Die Hauptmodelle sind Standard (freie Arztwahl), Hausarzt (GP als erster Ansprechpartner), HMO (Netzwerk oder Gruppenpraxis), Multimed, Multi Access (Hybrid Telemedizin plus Partnerpraxen) und Telmed (Telemedizin als erster Kontakt). Alle bieten dieselben gesetzlichen Leistungen.
Beeinflusst das Grundmodell meine gesetzliche Deckung nach LAMal/KVG?
Nein. Die gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen nach LAMal/KVG sind unabhängig vom Modell oder Versicherer gleich. Das Modell beeinflusst nur den ersten Anlaufpunkt, Überweisungsregeln und das typische Prämienniveau.
Wie viel kann ich mit einem Telmed-Modell sparen?
Einsparungen variieren je nach Kanton, Versicherer und deinem Nutzungsverhalten. Telmed Pläne bieten typischerweise Prämienrabatte, viele Versicherer nennen Werte um rund 10 %, weil die Ferntriage unnötige Präsenzbesuche reduziert. Genaue Einsparungen hängen von deinem persönlichen Angebot und deiner Franchise ab. Behandle veröffentlichte Prozentsätze als Schätzungen und hol eine personalisierte Offerte ein.
Kann ich mit Telmed oder HMO trotzdem direkt zu Spezialisten gehen?
Viele Telmed und HMO Pläne erlauben den direkten Zugang zu bestimmten Spezialisten, zum Beispiel Gynäkologen oder Augenärzten, und Notfallbesuche sind immer möglich. Für die meisten Spezialistenleistungen verlangen diese Modelle in der Regel eine Überweisung nach Triage. Zahnärzte sind im Normalfall von der routinemässigen Grunddeckung ausgeschlossen und benötigen eine Zusatzversicherung, ausgenommen Zahnunfälle oder spezifische Kieferbehandlungen.
Wann kann ich meine Grundversicherung oder mein Modell wechseln?
Eine übliche Regel ist die Kündigung bis Ende November für einen Wechsel mit Wirksamkeit per 1. Januar. Ausnahmen und abweichende Fristen können für Modellwechsel oder Sonderfälle gelten, bestätige immer die genauen Fristen beim Versicherer.
Ist eine höhere Franchise eine gute Idee?
Eine höhere Franchise senkt die Monatsprämien, erhöht aber deine Selbstkosten im Fall einer Behandlung. Wähle eine Franchise, die du in einem Jahr mit unerwarteten Kosten tragen könntest. Kombiniere die Franchise Entscheidung mit der Modellwahl, um die Gesamtkosten zu optimieren.